Polypen

Willkommen bei www.polypen.org!

Diese Website bietet Ihnen ausführliche Informationen zu den verschiedenen Arten und Behandlungsmöglichkeiten von Polypen.

Was sind Polypen?

Das Wort aus dem Griechischen bedeutet Viel- Fuß. In der Medizin bezeichnet es geschwulstartige Wucherungen von Schleimhäuten.

Diese Hautwucherungen treten in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen auf. Sie können die Form von flachen Hügeln haben oder auch stärker hervor ragen. Selbst birnenförmige Gestalt mit einer Verdickung über einem dünneren Stiel ist möglich. Nach ihrer Struktur unterscheidet man weiche Polypen oder Schleimpolypen und feste Polypen oder Fleischpolypen.

Im Kindesalter sind vor allem Polypen im Nasen-Rachen-Bereich zu beobachten. Bei Erwachsenen kann ein Polyp auch im Darm, in der Gebärmutter oder im Magen auftreten. Ein Polyp kann durch eine entsprechende Operation, zum Teil aber auch durch homöopathische Mittel entfernt werden. Problematisch könnte es werden, wenn sich ein Polyp im Darm befindet. Dieser sollte unbedingt entfernt werden.

Bei Erwachsenen wird zwischen drei Polypenarten unterschieden: hyperplastischer Polyp, adenomatöser Polyp und entzündlicher Polyp.

Der am meisten verbreitete Typ ist der „hyperplastische Polyp“. Im Allgemeinen ist der hyperplastische Polyp kleiner als 6 mm im Durchmesser. Er stellt kein Risiko für die Gesundheit dar. Wird er allerdings größer als 1,3 cm im Durchmesser, sollte er entfernt und auf Bösartigkeit untersucht werden.

Ebenfalls weit verbreitet ist der sogenannte adenomatöse Polyp. Diese Form tritt mit zunehmendem Alter häufiger in Erscheinung. Dieser Polypentyp kann bösartig werden. Je größer dieser Polyp wird, desto höher ist das Risiko, schließlich an Darmkrebs zu erkranken.

Der entzündliche Polyp wird auch als Pseudopolyp bezeichnet. Es wird davon ausgegangen, dass der entzündliche Polyp nach einer Verletzung und Entzündung der Darmschleimhaut entsteht. Polypen dieses Typs treten weniger häufig auf. Auch ist mit ihnen kein Darmkrebs Risiko verbunden.

Beschwerden durch Polypen

Im Allgemeinen sind sie ungefährlich, und viele Polypen verursachen keinerlei Beschwerden, ähnlich wie Warzen auf der äußeren Haut. Je nachdem, wo sie sich befinden, können sie sich dennoch sehr störend bemerkbar machen. Sie können eine vorüber gehende oder andauernde Verengung oder sogar Verstopfung des entsprechenden Schleimhautkanals verursachen. Daraus können chronische Katarrhe, Verdickungen oder Blutungen entstehen.

Mehr Infos über Beschwerden finden Sie unter Polypen Symptome.

Polypen in der Nase

Polypen in der Nase können das Atmen erschweren, sich auf das Sprechen auswirken und durch Druck auf die Ohrtrompete sogar Schwerhörigkeit zur Folge haben. Nasenpolypen gehen meist von der unteren Nasenmuschel oder dem mittleren Nasengang aus und führen zu teilweisem Verschluss der Nasenhöhle mit Stockschnupfen, zu Behinderung der Atmung und einer eigentümlich „näselnden“ Sprache.

Mehr Infos dazu finden Sie unter Nasenpolypen

Polypen im Kehlkopf

Polypen im Kehlkopf oder in seiner Nähe können die Stimme beeinträchtigen und sogar Erstickungsgefahr hervorrufen. Polypen in der Gebärmutter können an Blutungen und Unfruchtbarkeit beteiligt sein.

Probleme mit Polypen kann es auch in Magen, Darm, Gallenblase und Gebärmutter geben.

Polypen bei Kindern

Bei Kindern treten am ehesten gutartige Polypen in der Nase und im Rachen auf. Sie rufen mitunter Atembeschwerden hervor. Die Behandlung von Kindern erfordert besondere Behutsamkeit.

Lesen Sie mehr zu Problemen und Behandlungsmöglichkeiten speziell bei Kindern.

Behandlung und Operation von Polypen

Wenn Polypen Beschwerden oder Störungen hervorrufen, ist eine operative Entfernung möglich. Dabei werden die Wucherungen mechanisch durch Abschneiden, Abbinden, Abdrehen oder auf galvanokaustischem Weg beseitigt. Der Eingriff kann häufig mit örtlicher Betäubung ambulant vorgenommen werden.

Es kann vorkommen, dass die Polypen sich neu bilden, so dass eine Behandlung wiederholt stattfinden muss.

Mehr Infos über die Operation sowie über andere Methoden der Behandlung von Polypen hier.